Unsere Geschichte

Was würdest du tun, wenn du zusehen müsstest, wie unschuldige Tiere vor deinen Augen sterben – und niemand eingreift?

Im August 2024 stand unsere Gründerin Amina in der Türkei. Was sie dort erlebte, ließ sie nicht mehr los. Straßentiere wurden gejagt, eingefangen und getötet. Aus Ohnmacht wurde Entschlossenheit. Aus Trauer wurde Verantwortung. Und aus der Frage „Wer hilft ihnen jetzt?" entstand eine Bewegung.

Mit einer kleinen Gruppe engagierter Menschen begann das scheinbar Unmögliche. Die ersten 15 Hunde konnten gerettet und nach Deutschland gebracht werden. Sie fanden liebevolle Familien – und mit jeder Rettung wuchs die Hoffnung. Immer mehr Menschen schlossen sich an, halfen, spendeten, demonstrierten und erhoben ihre Stimme für diejenigen, die selbst keine haben.

Im November 2025 wurde aus dieser Bewegung STOP THE KILLING e.V. – Voice for Animals.

Heute retten wir nicht nur Tiere. Wir schaffen Schutzräume, verbinden Menschen und bauen Brücken zwischen Mitgefühl und Handeln.

Denn wir glauben an etwas ganz Einfaches:

Jedes Lebewesen wird geboren, um zu leben – nicht um gequält, misshandelt oder getötet zu werden. Ganz gleich, ob Hund, Katze, Pferd, Esel oder ein Tier in der Massentierhaltung: Jedes Leben empfindet Schmerz. Jedes Leben kennt Angst. Jedes Leben möchte leben.

Deshalb stehen wir für Mitgefühl, Verantwortung und eine Welt, in der Leben nicht nach seinem Nutzen bewertet wird, sondern nach seinem unveräußerlichen Wert.

Wir retten Tiere. Aber vor allem erinnern wir die Welt daran, dass Menschlichkeit dort beginnt, wo wir das Leben der Schwächsten schützen.

Warum ich nicht mehr aufhöre.

Amina Meriç Temuçin
Ich habe gesehen, wie Tiere gejagt und getötet wurden. Ich habe versucht, dazwischen zu gehen. Ich wurde mit dem Tod bedroht.

Ich bin nicht die Einzige. Tierschutzaktivist:innen in der Türkei und in vielen anderen Ländern werden eingesperrt. Manche werden zusammengeschlagen. Manche ermordet – nicht nur durch staatliche Stellen, sondern auch durch Teile der Bevölkerung, die das Töten gut findet. Die Regierungen schauen weg.

Und wenn ein Mensch fürs Hinsehen mit dem Tod bedroht wird, dann ist das, was er sieht, größer als sein einzelnes Leben. Es ist eine Wahrheit, die größer ist als alle, die sie ertragen wollen.

Deshalb stehe ich hier. Deshalb baue ich diese Bewegung mit. Deshalb höre ich nicht auf.

Amina Meriç, 1. Vorsitzende

Wir retten Tiere.
Und wir erinnern die Welt daran, hinzusehen.