Was wirklich passiert.

Diese Seite ist nicht angenehm. Sie ist notwendig.

Wenn du wissen willst, wofür wir kämpfen, musst du wissen, was tatsächlich passiert – in der Türkei, in Marokko, in Rumänien, in Bulgarien, in Serbien, und an vielen anderen Orten.

Die Türkei – ein Land im Ausnahmezustand

Im Juli 2024 trat in der Türkei das Gesetz Nr. 7527 in Kraft.

Es verpflichtet Kommunen, Straßenhunde einzufangen. Tiere, die nicht innerhalb von 30 Tagen vermittelt werden, können getötet werden.

Was offiziell als "Tierschutz" verkauft wird, ist in der Realität ein systematisches Töten.

Hunderttausende Hunde leben seit dem Gesetz in akuter Lebensgefahr. In den staatlichen Tierheimen herrschen Zustände, die mit dem Begriff "Tierheim" nichts zu tun haben: Tiere werden zusammengepfercht, ohne ausreichende Versorgung, ohne Wasser, ohne medizinische Hilfe. Sie sterben dort an Krankheit, an Hunger, an Gewalt durch andere Hunde, die sich aus reiner Not gegenseitig verletzen.

Auf den Straßen werden Tiere bei hellem Tag gejagt – erschossen, erstochen, vergiftet. Aktivist:innen, die sich öffentlich gegen das Massaker stellen, werden eingesperrt, bedroht, in manchen Fällen ermordet.

Wir sind dort. Wir holen Tiere raus. Wir bauen Strukturen auf. Und wir sorgen dafür, dass die Menschen in Deutschland und Europa verstehen, was in einem Land geschieht, das viele von ihnen als Urlaubsziel kennen.

Marokko 2030 – ein angekündigter Notfall

2030 findet die Fußball-Weltmeisterschaft auch in Marokko statt.

Wer die Geschichte solcher Großveranstaltungen kennt, weiß, was passieren wird: Bei der Weltmeisterschaft in Russland 2018 wurden Straßentiere in großem Stil "weggeräumt". Bei der WM in Katar 2022 ebenfalls. Vor jedem internationalen Turnier wird das Stadtbild "gereinigt" – auf Kosten der Tiere.

Wir warten nicht, bis es so weit ist. Wir bauen jetzt Strukturen auf, vernetzen uns mit Aktivist:innen vor Ort, arbeiten mit Organisationen wie PETAs Street Team zusammen, die das Gleiche verhindern wollen.

2030 wird nicht still vorbeigehen.

Es ist nicht nur die Türkei

Rumänien. Bulgarien. Serbien. Marokko. Sie alle haben eines gemeinsam: Straßentiere gelten dort als Plage, nicht als Lebewesen.

In Rumänien werden Hunde in sogenannten "Public Shelters" zusammengepfercht, in denen sie zugrunde gehen. In Bulgarien geschehen Massaker, die kaum dokumentiert werden. In Marokko werden vor Touristenorten und Großveranstaltungen Tausende Hunde getötet.

Unser Fokus liegt auf der Türkei, weil das Land vielen Deutschen besonders nah ist. Aber das Problem ist größer.

Du willst die ganze Wahrheit wissen?
Wir haben sie nicht weichgespült.

Hier weiterlesen: Die ganze Wahrheit →